Die Initiative Stolpersteine in Frankfurt am Main besteht seit 2003 und hat bis Mai 2015 die Verlegung von rund 1.000 Stolpersteinen veranlasst. Die Initiative recherchiert die Schicksale der Opfer, koordiniert die Verlegungen und informiert die Öffentlichkeit. Ein besonderes Anliegen der Initiative ist es, mit Nachkommen und Verwandten der Opfer in Kontakt zu kommen.

Die Stadt Frankfurt begrüßt diese Initiative. Viele Institutionen unterstützen sie, darunter das Jüdische Museum, das Amt für Wissenschaft und Kunst und das Institut für Stadtgeschichte. Schulen, Kirchengemeinden und Vereine werden mit einbezogen und nehmen aktiv an den Verlegungen teil. Die Lebensgeschichten der Menschen, für die Stolpersteine gelegt wurden, erscheinen in einer jährlichen Dokumentation.

Stolpersteine wurden in Frankfurt am Main bisher in folgenden Stadtteilen verlegt: Altstadt, Bahnhofsviertel, Bergen-Enkheim, Bockenheim, Bornheim, Dornbusch, Eckenheim, Eschersheim, Fechenheim, Gallus, Ginnheim, Griesheim, Gutleut, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Nied, Niederrad, Nordend, Ostend, Praumwald, Riederwald, Rödelheim, Römerstadt, Sachsenhausen, Sindlingen, Unterliederbach, Westend
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