Die Initiative Stolpersteine in Frankfurt am Main besteht seit 2003 und hat bisher die Verlegung von nahezu 500 Stolpersteinen veranlasst. In verschiedenen Stadtteilen recherchieren Gruppen die Schicksale der Opfer, bitten Institutionen des Stadtteiles um Mitarbeit, koordinieren die Verlegungen und das Rahmenprogramm und informieren die Öffentlichkeit. Ein besonderes Anliegen der Initiative ist es, mit Nachkommen und Verwandten der Opfer in Kontakt zu kommen.

Die Stadt Frankfurt begrüßt diese Initiative. Viele Institutionen unterstützen sie, darunter das Jüdische Museum, das Amt für Wissenschaft und Kunst und das Institut für Stadtgeschichte. Schulen, Kirchengemeinden und Vereine werden mit einbezogen und nehmen aktiv an den Verlegungen teil. Die Lebensgeschichten der Menschen, für die Stolpersteine gelegt wurden, erscheinen in einer jährlichen Dokumentation.

Stolpersteine wurden in Frankfurt am Main bisher in folgenden Stadtteilen verlegt: Altstadt, Bahnhofsviertel, Bergen-Enkheim, Bockenheim, Bornheim, Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Nordend, Ostend, Rödelheim, Römerstadt, Praunheim, Westend
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